Aktuelles

Für E-Roller gelten Verkehrsregeln wie für Fahrräder

E-Scooter und E-Roller liegen immer mehr im Trend. Während jedoch E-Scooter für eine Nutzung außerhalb der Fahrbahn, d.h. z.b. am Gehsteig, vorgesehen sind, gelten E-Roller als Fahrräder. Die Unterscheidung wird dabei folgendermaßen definiert:
E-Scooter: Reifendurchmesser bis 30 cm, Bauartgeschwindigkeit bis 5km/h

E-Roller: Reifendurchmesser mehr als 30 cm, Bauartgeschwindigkeit bis 25 km/h (bei max. Motorleistung von 600 Watt)

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

neue Theoriefragen für C,CE,D und F ab 01.04.2019

Nach der großen Relaunch von 1900 Fragen für A und B vor einigen Jahren, werden voraussichtlich ab 01.04.2019 auch die Fragen für LKW, Bus und Traktor aktualisiert.

Achtung - ab diesem Zeitpunkt entfällt auch der Muliple Choice Test auf Türkisch!!

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

Computerprüfung für Moped ab 01.01.2019 - verschoben!

In Österreich wird die Mopedprüfung in Zukunft am Computer durchgeführt. Die neue Mopedprüfung umfasst 45 Fragen (35 allgemeine Fragen sowie 10 mopedspezifische), wobei davon 80 Prozent, also 36 Fragen, für ein positives Ergebnis richtig beantwortet werden müssen. Die Prüfungsdauer beträgt 60 Minuten.

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

E-Scooter, E-Roller, E-Bikes

Rechtlich werden diese Kleinfahrzeuge in drei Hauptkategorien unterteilt: Fahrzeugähnliche Kinderspielzeuge (darunter fallen: Kickboards, Snakeboards, Skateboards und Tretautos), Fahrräder und Kraftfahrzeuge. Elektroscooter (bis Reifendurchmesser 30 cm, Bauartgeschwindigkeit bis 5 km/h) gelten als fahrzeugähnliches Kinderspielzeug. Diese Geräte sind für eine Benutzung außerhalb der Fahrbahn (!) vorgesehen, das heißt auch auf dem Gehsteig/Gehweg sowie in Fußgänger- und Begegnungszonen, sofern keine Gefährdung bzw Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer besteht. Auch in Wohn- Rollschuh- und Spielstraßen ist die Benützung erlaubt. Auch Hoverboards wurden vom BMVIT so eingestuft. Hat der Roller einen Reifendurchmesser von mehr als 30 cm oder eine Bauartgeschwindigkeit bis 25 km/h (bei max Motorleistung von 600 Watt), so gilt er als Fahrrad. Hier greifen dieselben Bestimmungen wie beim Fahrrad.

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

Weniger Verkehrsunfälle, Verletzte und Getötete im Jahr 2017

Mit 414 Verkehrstoten in Österreich im Jahr 2017 wurde der bisher niedrigste Wert ausgewiesen. Zudem gab es weniger Straßenverkehrsunfälle und Verletzte als im Jahr davor. Drei Viertel aller Verkehrstoten (hauptsächlich Männer) wurden auf Freilandstraßen (auf höheren Geschwindigkeitsniveaus) verzeichnet, obwohl sich der Großteil der Unfälle im Ortsgebiet ereignete. Etwa ein Drittel sind Alleinunfälle (ohne weitere Unfallbeteiligte), wobei als Hauptunfallursachen nicht angepasste Geschwindigkeit und Unachtsamkeit bzw. Ablenkung gesehen werden.

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

Probeführerschein - 3 Jahre Probezeit für Anfänger

Jeder Führerscheinneuling - außer Personen, die die Klasse AM oder F erwerben - erhält den Führerschein auf Probe. 

Die Probezeit beginnt mit der erstmaligen Erteilung einer Lenkberechtigung (Ausstellungsdatum) und dauert 3 Jahre, es sei denn, eine Probezeitverlängerung wird angeordnet.

Für L17-Lenkberechtigungen gilt, dass die Probezeit bis zum 21. Geburtstag dauert.

Auch Besitzer einer ausländischen Lenkberechtigung unterliegen der Probezeit, wenn sie ihren Hauptwohnsitz innerhalb von 3 Jahren nach der erstmaligen Erteilung der Lenkberechtigung nach Österreich verlegt haben.

In der Probezeit werden schwere Verstöße, die beim Lenken eines Kraftfahrzeuges begangen wurden, immer auch durch Anordnung einer Nachschulung und durch die Verlängerung der Probezeit um ein Jahr geahndet. Hat ein Lenker bereits drei Probezeitverlängerungen und folgt ein vierter Verstoß innerhalb der verlängerten Probezeit, dann wird ihm die Lenkberechtigung entzogen. Die Probezeitverlängerung wird in den Führerschein eingetragen. Der alte Schein ist abzugeben und wird durch einen neuen mit der Dauer der Probezeit ersetzt.

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

 

rote Begutachtungsplakette für historische Fahrzeuge

Historische Fahrzeuge erhalten ab 20.05.2018 eine rote Begutachtungsplakette, falls sie nicht zur ständigen Verwendung bestimmt sind und das Baujahr vor 1955 liegt oder das Fahrzeug älter als 30 Jahre ist. (sofern in BMVIT-Liste enthalten).

Das Standardpickerl (weiß) bleibt, das "grüne" wird abgeschafft und das "blaue Pickerl" (für Fahrzeuge mit alternativem Antrieb) wird nicht umgesetzt.

Historische Fahrzeuge erhalten optional auch kleinere Kennzeichen:

  • Einzeilig 420 x 120 mm (statt 520 x 120 mm)
  • Zweizeilig 250 x 200 mm (altes Motorradformat)

Quelle: KFV

 

Code 120 für leichte Elektro-Nutzfahrzeuge

Die 18. FSG-Novelle führte einen neuen Führerschein-Code 120 mit 1. März 2017 ein. Der Code 120  sieht einen abweichenden Umfang der Lenkberechtigung B für bestimmte Elektrofahrzeuge vor. Damit umfasst die Klasse B auch Kraftwagen, deren höchstzulässige Gesamtmasse mehr als 3500 kg, aber nicht mehr als 4250 kg beträgt. Die Fahrzeuge müssen außerdem elektrisch angetrieben werden, für den Gütertransport eingesetzt werden und es dürfen mit diesem Kraftwagen keine Anhänger gezogen werden. Die Inhalte der Ausbildung im Ausmaß von 5 UE sind: Fahreigenschaften, Beschleunigung von E-Autos, Rekuperation, Ladung von Batterien, Partnerkunde.

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

Digitale Nutzung der Vignette seit 1. Dezember 2017

Seit 1. Dezember 2017 gibt es die Möglichkeit, die Autobahnvignette auch digital zu nutzen. Sie kann im Webshop der ASFINAG erworben werden. Gemäß der Europäischen Richtlinie für Konsumentenschutz können Kunden innerhalb von 14 Tagen vom Online-Kauf der Digitalen Vignette zurücktreten. Der Tag des Kaufs zählt dabei nicht zu diesen 14 Tagen. Da der Rücktritt neben einer E-Mail auch per Post möglich ist, werden hier weitere drei Tage für einen möglichen Postweg bis zum Einlangen bei der ASFINAG berücksichtigt. Somit ist die Digitale Vignette ab dem 18. Tag nach dem Tag des Kaufs gültig und berechtigt erst ab dann zur Nutzung von Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. Wenn Sie am 1. Februar 2018 eine Digitale Vignette über den ASFINAG-Webshop oder die App kaufen, dann ist diese Vignette frühestens am 19. Februar 2018 gültig. Für Unternehmer gilt dieses Rücktrittsrecht nicht.

Quelle: Fachverband der Fahrschulen

Tipp: Bei Wechselkennzeichen brauchen Sie somit nur 1 digitale Vignette!

 

Handyverbot am Steuer

Die Missachtung des Handyverbotes ist in den Deliktskatalog des Probeführerscheines integriert worden (Während des Fahrens ist dem Lenker das Telefoieren ohne Benützung einer Freisprecheinrichtung verboten. Die Benützung als Navi, sofern im Wageninneren befestigt, ist erlaubt.). Im Stehen bei einer roten Ampel darf auch ohne Freisprecheinrichtung telefoniert werden, bei einer Stopptafel darf das Mobiltelefon nur mit Freisprecheinrichtung  verwendet werden. Ist der Stau so erheblich, dass ein Fahren nicht möglich ist, darf ohne Freisprecheinrichtung telefoniert werden, im Stop and go-Verkehr ist das Telefonieren ohne Benützung einer Freisprecheinrichtung nicht zulässig.
Quelle: Fachverband der Fahrschulen

 

Nachtfahrt entfällt bei begleitendem Fahren

Beim begleitenden Fahren ist keine Nachtfahrt mehr erforderlich.

Wenn Übungsfahrten (L 1000 km) gemäß § 122 KFG absolviert werden, so muss keine Nachtfahrt im Rahmen der Fahrschulausbildung durchgeführt werden. Wenn ergänzend zur Vollausbildung in der Fahrschule ein Antrag gemäß § 122 KFG gestellt wird, entfällt ebenfalls die Nachtfahrt, auch wenn 1000 km nicht vollständig gefahren werden (mind. 18 Fahrstunden in der Fahrschule sind Pflicht).

Bei L-17 (3000 km) gemäß FSG ist, wie bisher, weiterhin keine Nachtfahrt vorgeschrieben.

Quelle: 21.10.2016 Fachverband der Fahrschulen

 

 

Änderung der Beginnzeit bei der Führerscheinklasse AM

Seit 1. März 2017 darf man die Mopedausbildung frühestens 2 Monate vor dem 15. Geburtstag beginnen. Bisher war dies bereits mit 14,5 Jahren möglich.

Quelle: CLAX Fachverlag

 

Warnweste

Der Lenker eines mehrspurigen KFZ muss dafür sorgen, dass eine ausreichende Anzahl an Warnwesten vorhanden ist (auch für alle mitfahrenden Personen muss eine Warnweste im Fahrzeug sein). Das KFG besagt, dass die Warnweste auf Freilandstraßen dann getragen werden muss, wenn auch ein Pannendreieck aufzustellen ist, auf Autobahnen oder Autostraßen immer.

Quelle: CLAX Fachverlag

 

Scheckkartenführerschein - Info und Befristung

Seit 1. März 2006 werden nur mehr Scheckkartenführerscheine ausgegeben. Bestehende Papierführerscheine können – müssen aber nicht – umgetauscht werden. Alle Papier- und Scheckkartenführerscheine für die Klassen A (Motorrad) und B (PKW), die bis 18. Jänner 2013 ausgestellt wurden, bleiben bis 18. Jänner 2033 gültig. Voraussetzung ist, dass Namen und Daten im Führerschein noch lesbar sind und die/der Betreffende auf dem Foto eindeutig erkennbar ist.

Scheckkartenführerscheine, die ab 19. Jänner 2013 ausgestellt wurden, sind - vergleichbar mit den Reisepässen - für die Dauer von 15 Jahren befristet. Die Befristung soll dazu beitragen, dass das Foto im Führerschein dem gegenwärtigen Aussehen der/des Betreffenden entspricht und sie/ihn eindeutig erkennen lässt.

Ärztliche Untersuchungen oder Fahrprüfungen werden anlässlich der Fristverlängerung nicht vorgenommen.

 

Neue Kennzeichentafeln

Seit 1. April 2017 sind für emissionsfreie Fahrzeuge mit reinem Elektro- oder Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb weiße Tafeln mit grüner Schrift vorgesehen. Auch für emissionsfreie Motorfahrräder sowie vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge gibt es neue Kennzeichentafeln mit grüner Umrandung.

Quelle: CLAX Fachverlag

 

Alternatives Bewährungssystem Alkoholwegfahrsperre (Alkolock)

Seit 1. September 2017 gibt es alternativ zu einem Entzug der Lenkberechtigung B nach einem Alkoholdelikt ab 1,2 Promille die Möglichkeit zur Verwendung der Alkoholwegfahr- sperre. Hier lässt sich der Motor erst nach bestandener Atemprobe starten. Diese freiwillige Alternative kann ab Hälfte der Entzugsdauer beantragt werden, es wirde der Code 69 im Führerschein eingetragen. Der Versuch hat den Vorteil: Mitarbeiter stehen der Firma früher für Dienstfahrten zur Verfügung.

Quelle: FV Fahrschulen

 

Neue Zusatztafel

Diese Zusatztafel unter dem Zeichen "Halten und Parken verboten" zeigt an, dass das Halte- und Parkverbot nicht für ein Elektrofahrzeug während des Ladevorgangs gilt.

Quelle: CLAX Fachverlag

 

Fahrschule Preuner

Schallmooser Hauptstr. 23

5020 Salzburg

Österreich

 

Tel.: +43 (0)662-876236
Fax: +43 (0)662-876236-10
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bürozeiten: Montag - Freitag
von 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr

 

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